November - Dezember 2010
|
Wir wollen euch nicht länger auf die Folter spannen, ja, wir haben die spezielle Antifouling-Farbe für Aluminiumboote erhalten und der Preis war mehr als korrekt. Unsere Segeljacht konnte planmässig am 24.11. aus dem Wasser genommen werden. |


Ein Mitarbeiter von der Peak-Werft erledigte für uns die Arbeiten, d.h. leichtes Anschleifen des Rumpfes in einer Rekordzeit von 35 Minuten, Abdecken der Wasserlinie und erster Antifouling-Anstrich. Der zweite Anstrich folgte am nächsten Tag und der dritte entlang der Wasserlinie nach dem Ende des dreitägigen Wolkenbruchs. |

In der Zwischenzeit blieben wir natürlich nicht untätig. Beim Segelmacher liessen wir das Bimini und den Lazy-Bag flicken und verstärken; ebenso brachten wir neue Anoden am Rumpf an; demontierten die Heck-Reling, um die Farbe auszubessern (besonders an den Stellen, wo sich Inox und Aluminium berühren ist die Blasenbildung fast unaufhaltbar) und schlussendlich putzten wir das Boot innen und aussen gründlich. |
In Chaguaramas fand auch ein freudiges Wiedersehen mit unseren schwedischen Freunden, Ingvar und Seija, statt. Mit ihnen feierten wir vor einem Jahr Weihnachten in San Sebastian, La Gomera. Zusammen besuchten wir den Markt und das Stadtzentrum von Port of Spain, Trinidad. |


Kürbisverkaufen macht ja soo Spass.

Neu im schwarzen Kleid.

Nach 9 Tagen auf dem Trockenen kommt Vanupieds am 3.12. wieder ins Wasser, wobei dieses in Chaguaramas etwas zu wünschen übrig lässt. Deshalb verlassen wir Trinidad relativ schnell bei Nacht und keinem Nebel. Um 03h30 schleichen wir uns davon und hoffen, dass uns der Zoll nicht erwischt, weil wir bereits vor 2 Tagen ausklariert haben, um die happige Wochenendgebühr nicht berappen zu müssen. |

Happy Birthday Thierry!
Unser nächstes Ziel, die Prickly Bay auf Grenada, erreichen wir 12 Stunden und 82 Meilen später. Wir hatten sehr gute Wetterbedingungen, mussten aber hart am Wind (von 45° kommend) segeln. |


Frangipani

Big Smile in der Mt. Hartman Bay.

Papayabaum

Judihui, die Schulferien sind da!
Gemeinsam mit Ingvar und Seija lassen wir uns einen Tag lang von einem Taxifahrer die Sehenswürdigkeiten von Grenada, auch Gewürzinsel der Karibik genannt, zeigen. Nebst dem Concord Wasserfall sehen wir eine Muskatnuss-Verarbeitungsanlage in Gouyav; eine noch nach alter Tradition geführte Rumdestillerie; eine Schokoladenplantage und das Fischerdorf Grenville. |

Cacao-Frucht und Muskatnuss.

Nein, das sind keine Aprikosen, sondern Muskatnüsse,

die hier getrocknet werden.

Unser Chauffeur hat gerade eine Cacaofrucht gepflückt und uns zum Probieren gegeben.

Die private Rumbrennerei, deren Arbeitsweise sich seit dem 19. Jahrhundert kaum verändert hat, ist die älteste noch mit Wasserkraft betriebene Destillerie in der gesamten Karibik. |


Zum Wohl.

Mit dem lokalen Bus fahren wir nach St. George's, eine der schönsten Städte der Karibik – sagt unser Reisebuch. Die Stadt gefällt uns auch sehr gut, doch der Charme lässt während der Invasion von 5000 Passagieren von 2 Kreuzfahrtschiffen etwas nach. |

Deshalb kehren wir ein paar Tage später nochmals nach St. George's zurück, gewappnet mit unserem Fotoapparat und dem Teleobjektiv. Wir gehen auf “Schlumpf-Fang”. Bereits in Suriname haben wir einige (Schlumpf-)Kreaturen mit riesigen Haarprachten gesehen, die meistens unter ein farbiges Käppi oder in einen Strumpf gestopft werden. Für die Schlumpf-Gallerie, bitte hier klicken: |

Aussicht auf Carenage Bay, St. George's.

St. George's
Als Schweizer konnten wir es natürlich nicht lassen und der Abstecher zur Marina “Le Phare Bleu” war ein “Must” (www.lepharebleu.com). Jana Caniga (ehemals 10 vor 10) und ihr Partner Dieter Burkhalter haben dort eine wunderschöne Anlage gebaut. |



Auch das Restaurant “Västra Banken” ist ein Besuch wert. Mit Heidi und Robert liessen wir uns dort ein feines Menu servieren und hatten so unsere kleine Weihnachtsfeier. |


Unser nächstes Etappenziel ist die Tyrrel Bay auf Carriacou. Wir verlassen den gut geschützten Ankerplatz in der Clarkes Court Bay und segeln - entgegen den Büchertipps - der Luv-Seite der Insel entlang. So haben wir zwar anfänglich mehr Dünung, doch mit der Zeit eben auch Wind zum Segeln, im Gegensatz zur Lee-Seite, wo fast die ganze Strecke motort werden muss. |

Hillsborough auf Carriacou
Das Busfahren ist der Cortats Lust - wir besichtigen auf diese Weise die kleine Insel und geniessen die wunderschönen Ausblicke. |

Im Hintergrund unser nächste Destination: Union Island - gehört zu St. Vincent und den Grenadines

Haus auf Stelzen
Auf dem Weg zum Ausklarieren machen wir noch einen Zwischenstopp auf Sandy Island. Das frühe Aufstehen lohnte sich, denn wir werden mit einer Traumkulisse und schönen Schnorchelgründen belohnt. |



Weihnachtsdekoration aus dem Wasser.

Wir wünschen euch schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! |