| 15. bis 31. Mai 2009
Am 15. Mai 2009 geht es endlich los, wir fahren nach Arzal. Das Auto ist so vollgestopft, dass wir
kaum mehr den Kofferraum und die hinteren Türen schliessen können. Hoffentlich will der Zoll
nichts von uns.

Die erste Nacht verbringen wir im Hotel Les 2 Magots in La Roche-Bernard, da es im Boot
noch wie auf einer Baustelle aussieht.

Am nächsten Tag folgt die erste Inspektion. Ein kleines Unterfangen bei all den Kartons
und Werkzeugkisten,
die noch rumliegen, weil der Einbau der Geräte noch nicht beendet ist.


Am 18. Mai unternehmen wir einen kleinen Ausflug. Via Piriac, Guérande, Pornic und La Baule fahren wir nach
Les Sables d'Olonne, um an der Bootstaufe von Margna teilzunehmen, der Ovni 435 von Claudia und Bernhard.





Am Dienstag, 19. Mai muss der Mast herunter geholt werden, weil die Werft vergessen hat,
die Maststufen zu montieren!
Unser Agent verbrachte eine schlechte Nacht, als wir das Missgeschick entdeckten.



An Auffahrt, 21. Mai werden wir von Marie-Laure und Pierre (unsere Stegnachbarn in Concarneau)
eingeladen,
im Golfe du Morbihan zu segeln. Es ist ein spezielles Segelwochenende,
an welchem viele alte Holzboote teilnehmen.



Am Sonntagabend ist die Heimkehr der Segler. Statt Stau am Gotthard,
Stau in der Schleuse von Arzal. Spektakel pur.


Am 31. Mai verlassen wir zum ersten Mal mit der Vanupieds unseren Steg. Auf der Vilaine üben
wir bei
gutem Wind
die verschiedensten Manöver und fahren unter Motor bis nach Foleux.
Auf der Rückkehr rollen wir die Genua (Vorsegel) aus und stellen fest, dass diese aus
der Schiene der
Rollanlage gerutscht ist. Noch ein weiteres Problem zu regeln.


Den Rest des Tages und die Nacht verbringen wir an einem sehr schönen Ankerplatz.


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Hier eine Uebersicht, der aufgetretenen Probleme der ersten zwei Wochen:
- Die Maststufen fehlten. Der Mast wurde umgehend herunter geholt und die Stufen angebracht.
- Der Abfalleimer war eher eine grosse Kiste ohne Deckel. Eine Masslösung konnte innerhalb wenigen Tagen gefunden werden.
- Der Kühlschrank, auf kleinster Stufe eingestellt, frierte die Milch und der Kompressor lief Tag und Nacht. Nachdem der Thermostat ausgewechselt wurde, war alles wieder im Lot.
- Der gleiche Kühlschrank provoziert Kondensation zwischen der Holzwand und den Kissen. Fortsetzung folgt...
- Verschiedene Absplitterungen und Kratzer auf dem Holz.
- Die Dusche funktionierte nicht, weil die Leitungen von Kalt- und Warmwasser verdreht waren.
- Der Autopilot konnte erst beim zweiten Mal korrekt kalibriert werden.
- Die Moskitonetze und der isolierte Achterstag wurden von Alubat vergessen zu montieren.
- Das Integralschwert klemmte.
- Der Windgenerator, der Windpilot und die Solarzellen mussten erst noch montiert werden.
- Die Funkanlage funktionierte nicht unter Digital-Modus.
- Ein Leck von der Wasser-Entsalzungsanlage konnte behoben werden.
- Genuavorliek ist leicht eingerissen.
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